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Worte

Heimweh

Ich erinnere mich,
ganz plötzlich,
wie Schritte die Treppe hinauf führten
Hinein in das blaue Tuch
dessen lachende Form noch heute der Wind verändert.
Wolkenbilder
geformt von ihren Stimmen und Worten
Die man gestern noch in der Zeitung lesen konnte
Gewunden, verbunden
Sterne die in der Kindheit vom Himmel fielen
geben vergangene Geborgenheit
 
(Oktober 2003) 
5.1.07 02:09


Monotonie

Grauer Himmel
Luft so schwer als hätten sie
erneut
und doch vergangen
Blei darin versteckt
Schwarze Tauben weinen
schreien den Welten ihre Klagen entgegen
ein wenig Erde
nur für sich
Regnen sollte es
denken sie zumindest
Grau ist nicht genug
greifen gierig nach dem neuen Teller
voll des ekelhaften Zeugs
schnatternde Schnäbel
aus denen nur Rauch dringt
wohlerzogen schwarz natürlich

doch ich will tanzen auf deinem Grab

 

(September 2003)

5.1.07 02:01


---

Kurz verloren, doch wieder gefunden
oft zusammen, doch niemals gebunden
vertraute Augen, die nicht weinten
Alles bejahten, niemals verneinten


Ein Blick nach oben, der sich in der Tiefe verliert
der Druck einer Hand, die mich nicht berührt
Lächelnde Lippen in blassem Gesicht
geflüsterte Worte ich verstehe sie nicht


Hol ein letztes Mal Luft, vergiss dann das Atmen
Hab keine Angst ich will bei dir warten
Folge den Schatten, tauche ins Licht
tapferes Herz, das niemand bricht


Eiskalte Finger rauben das Leben
bist selbst dran Schuld, hab dir alles gegeben
ich kann nichts dafür, es war zu erwarten
wurdest geliebt und hast mich verraten


Hab versucht zu vergessen, doch immer erinnert
fahles Mondlicht, das in toten Augen schimmert
Einsame Tränen..hast sie am Ende doch noch geweint
trauriger Engel, dessen Licht nicht mehr scheint


Heiße Küsse auf lebloser Haut
wie ungerecht, du hast mir vertraut
meine zitternden Finger, die deine Kleidung entfernen
du bist so kalt, soll ich dich wärmen?


Schlaf jetzt mein Schatz, ich bleib bei dir liegen
werde dich halten, in meinen Armen sanft wiegen
Schlaf jetzt mein Schatz und sei ganz still
lausche dem Herz, das nicht mehr schlagen will


Wieder verloren und nicht mehr gefunden
nie mehr zusammen doch für immer gebunden

3.1.07 02:07


Wo Worte lange Schatten werfen

Blau getragen, gelb gedacht...
Inmitten von Wolkengeflüster,
samtig weich,
scheinen alle zu vergessen
wer sie wirklich sind.

Aus Spiegeln Fenster gemacht...
Aufs Jahrmarktkarussel,
mit Puppen bestückt,
springt eine Frage,
deren Name jeder kennt.

Melodie zum schweigen gebracht...
Endlos übers Meer
treibt eine Blüte,
wo Worte lange Schatten werfen,
will man sie verstecken.

(Vor ein paar Jahren)
2.1.07 23:44


Die Gedanken sind frei

„das ist schon ok“.. „nein, macht wirklich nichts“ .. „Klar, ich versteh das“
immer wieder die gleichen Sätze.. immer wieder aus meinem Mund.
Ich muss sie alle verstehen.. von mir erwartet man dass ich verstehe.
Weil ich immer verstanden habe
„Mach dir keine Sorgen um mich“
Wie oft habe ich den Satz gesagt und eigentlich etwas ganz anderes gedacht.
Wie oft habe ich nur darauf gewartet dass mir mal jemand widerspricht.
Und Nein, die Antwort dass ich ja auch nie widerspreche zählt nicht, nicht in diesem Fall.
Wenn sie zu mir sagen: „Spring!“, dann frage ich sicher nicht wie hoch ich springen soll
Ich springe nur, dass sie zufrieden sind, dass niemand denkt ich wäre derjenige der den Streit noch provoziert.
Ich verstehe es ja..

Mit Unruhe fängt es an. Ich kann nicht mehr still sitzen und muss im Zimmer auf und ab gehen.
Ich kann meinen Blick auf keinen Punkt konzentrieren
Kann meine innere Stimme nicht einfach ignorieren
Sie ist so laut und schneidend dass es schon fast weh tut,
dass mir die Tränen in die Augen schießen und meine Hände sich zu Fäusten ballen.

Ist doch egal... IST EGAL!

Ich muss nur kurz raus und mit mir alleine sein
Muss einen Platz suchen an dem ich schnell fluchen kann damit der Ärger verschwindet.
Erst wenn ich denke er wäre weg kehre ich zurück und setze mich wieder hin.

Ruhig..

Und jetzt siehst du mich an und weinst weil dich niemand versteht.
„Hey, ich versteh das.. das ist wirklich ok... ja, wirklich“

Ich frage mich an welche Stelle in deinem Gesicht meine Faust am besten passt
Frage mich wie es sich anhören würde wenn ich dir das Genick breche.
Was würdest du zu mir sagen, wenn ich dir jetzt die Wahrheit sage..
Dass ich dich hasse
Ich hasse dich im Moment so sehr dass ich dich töten könnte.
Aber du willst die Wahrheit nicht wissen, auch wenn du das immer sagst.
Wir alle wollen die Wahrheit nicht wissen.

(irgendwann)

2.1.07 23:43


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